Über mich

Daniela Sasse

Mein Weg zum Yoga begann ursprünglich nicht im Gesundheitsbereich, sondern in der Wirtschaft. Nach meinem Abschluss zur Diplom-Kauffrau im Jahr 1999 führte mich meine persönliche Yoga-Praxis auf einen neuen Weg, der mich bis heute begleitet und inspiriert.

Ausbildung

2015 absolvierte ich meine Ausbildung zur Hatha Yogalehrerin (200 Stunden Yoga Alliance) in Durban, Südafrika. Auf der Suche nach einem tieferen Verständnis für die präzise und nachhaltige Wirkung von Yoga entdeckte ich die Iyengar-Methode. Seit 2018 bin ich zertifizierte Iyengar-Yogalehrerin Level 1und habe meine Ausbildung bei David Jacobs & Jürgen Meusel in Südafrika abgeschlossen. 2023 erlangte ich das Iyengar Yoga Zertifikat Level 2 bei Valerie Mangold in der Schweiz. Darüber hinaus bilde ich mich regelmäßig bei internationalen Senior-Iyengar-Lehrerinnen und -Lehrern weiter, um mein Wissen und meine Unterrichtspraxis kontinuierlich zu vertiefen.

Seit 2019 assistierte ich bei Dr. Kerstin Khattab in der Yogatherapie bis ich von 2021 bis 2025 bei ihr die Ausbildung zur Komplementär Therapeutin mit Branchenzertifikat der OdA KT in der Methode Yogatherapie in Zürich abschloss.

Was bedeutet Yoga für mich

Eine Geschichte begleitet mich seit vielen Jahren und beschreibt für mich sehr treffend die Wirkung von Yoga: Das Leben gleicht einem Schotterweg mit Unebenheiten, Schlaglöchern und unerwarteten Kurven. Der Nicht-Yogi fährt mit dem Fahrrad darüber und wird von jeder Erschütterung unmittelbar getroffen. Der Yogi fährt denselben Weg – jedoch gut gepolstert wie in einem Geländewagen. Die Löcher verschwinden nicht, die Herausforderungen des Lebens bleiben dieselben. Doch sie werfen ihn weniger leicht aus der Bahn.

Genau das fasziniert mich am Yoga. Yoga verspricht kein perfektes Leben. Es verändert nicht die äußeren Umstände, sondern unsere Fähigkeit, ihnen zu begegnen. Je besser wir etwas verstehen, desto besser können wir damit umgehen. Und je besser wir uns selbst kennen, desto bewusster können wir unser Leben gestalten.

Auf der Matte erforsche ich immer wieder mich selbst: Wie reagiere ich in bestimmten Situationen? Welche Gedanken, Emotionen und Verhaltensmuster prägen mich? Durch diese Selbsterkenntnis entsteht ein Raum zwischen Reiz und Reaktion – eine bewusste Pause, in der ich entscheiden kann, wie ich denken, fühlen und handeln möchte. In einer Welt, die immer schneller, komplexer und unübersichtlicher wird, empfinde ich diese Fähigkeit als einen unschätzbaren Wert.

Prashant Iyengar sagte einmal: „The asanas are not to be done by the body but for the mind, for the psyche, for the consciousness and for the culturing and refinement of a human being.“ Im Wesentlichen bedeutet dies, dass die Yogahaltungen nicht primär der körperlichen Leistung dienen, sondern der Entwicklung von Bewusstsein, innerer Klarheit, emotionaler Ausgeglichenheit und persönlichem Wachstum. Diese Sichtweise prägt mein Verständnis von Yoga bis heute. Die körperliche Praxis ist ein Zugang zu mehr Bewusstsein, innerer Stabilität und persönlicher Entwicklung.

Weil mich dieser Aspekt des Yoga so tief berührt, habe ich mich zusätzlich zur Yogatherapeutin ausbilden lassen. In meiner Arbeit begleite ich Menschen dabei, ihre Körperwahrnehmung zu vertiefen, innere Ressourcen zu entdecken, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und ihre Gesundheit aktiv mitzugestalten. Dabei steht für mich immer der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt – mit seiner Geschichte, seinen Herausforderungen und seinem individuellen Weg.